Willkommen beim TC Ay

Herren 40

Südliga 3 (Gruppe 310)

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Samstag, 9. Juli 2022

Spitzenreiter zu stark

TC Kötz - TC Ay 6:3

Spielbericht muss diesmal leider en bissi kürzer ausfallen: TSCHÖÖ MIT ÖÖÖÖ sagen die 40er zum Abschluss einer schönen Runde 2022. Auch wenn der tabellarische Spiegel zum Ende nicht ganz unseren Erwartungen entsprach, können wir doch, ohne uns zu grämen, schamlos in denselbigen schauen und von dieser Seite aus dem neuen Meister 22 gratulieren, auch wenn es gegen diesen am vergangenen Wochenende mit 3:6 die höchste Niederlage der Saison gehagelt hat.

Seitens der Mannschaftsführung an jeden tapferen Mitstreiter großes Lob und Dank für das Engagement auf und neben dem Platz - inklusive der fleißigen Bienchen, die uns als Zuschauer oder Bäcker*innen (oder beides) die gesamte Saison supportet haben.

Wir winken einmal freundlich in die Runde und geloben Besserung, unsere sportlichen Ziele für nächstes Jahr weiter hochzuhalten und auch in Zahlen umzuwandeln!!!

# Mehr trainieren
# Mehr gewinnen
# Gesund bleiben
# Spaß haben
# Benni halten

Liebe Grüße, euer Schreiberling - und bis zum nächsten Jahr!
09.07.2022: TC Kötz - Herren 40

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Benjamin Prötzel 6:0, 6:0
Ahmet Dardere 6:1, 6:4
Holger Schlumpberger 2:6, 2:6
Rouven Lambert 2:6, 3:6
Markus Hohlweck 3:6, 1:6
Alexander Müller 2:6, 2:6

Benjamin Prötzel / Markus Hohlweck 7:6, 6:0
Holger Schlumpberger Rouven Lambert 5:7, 4:6
Ahmet Dardere / Alexander Müller 0:6, 0:6
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Samstag, 2. Juli 2022

Wieder knappe Niederlage!

TC Ay - SSV Illerberg/Thal 4:5

Täglich grüßt das Murmeltier ...
So hat sich der Samstag jedenfalls für den ein oder anderen angefühlt! Den dritten Spieltag in Folge 4:5 im letzten Doppel verloren und damit natürlich auch den Wunsch der Mannschaft, die Saison auf einem vorderen Platz im oberen Tabellendrittel abzuschließen.

02.07.2022: Herren 40 - SSV Illlerberg-Thal

Aber wie ein kluger Mann einmal sagte (frei zitiert): "Kunst kommt von Können, sonst hieße es Wunscht." - und unterm Strich konnten die anderen halt wieder en bissi mehr! Trotz allem sagte einst ein noch viel klügerer Mann: "Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue. regnet es  auch." Der Allerklügste von allen prägte aber den uns allen bekannten Satz: "Wäre, wäre, Fahradkette!" (danke Lo(l)...thar!)

In diesem Sinne gilt's nicht zu lamentieren, klagen oder fluchen, sondern den Blick nach vorne zu richten und zu schauen, dass wir unsere Haut nächste Woche beim deutlichen Tabellenführer so teuer wie möglich verkaufen und mit erhobenem Haupt die Spielrunde zu Ende bringen.

02.07.2022: Herren 40 - SSV Illlerberg-Thal

PS: Es sei noch lobend zu erwähnen, dass uns ein allseits bekanntes Mannschaftsmitglied wieder mit leckerem Kuchen verwöhnte, nachdem ER die Erdbeeren darin schon als Setzlinge von Hand gepflanzt und bis zur endgültigen Reife gehegt und gepflegt hatte, um sie rot, süß und saftig in der leckeren Trägermasse zu drapieren, für welche ER den Rahm der Sahne in eigens dafür gezimmerten Trögen abschöpfte, während ER parallel im Schweiße seines hübschen und doch maskulinen Angesichts in seinem Heustadel den Weizen für den Teig drosch, nur um uns dieses Zauberwerk der Zuckerbäckerei und Gaumenfreuden zum Zunge schnalzenden Genuss kredenzen zu können ...

SIE backt einfach wundervoll, die Jessy - DANKE!

02.07.2022: Herren 40 - SSV Illlerberg-Thal

Als Randnotiz des wunderschönen Tennistages die Ergebnisse: Benny - Dominik 6:0/6:1, Hemmo - Thomas 3:6/6:4/10:8, Holger - Joachim 3:6/2:6, Rouven - Manne 6:2/6:2, Markus - Bernd 2:6/1:6, Andi - Rolf 1:6/6:7. Und die Doppel: Benny/Holger - Dominik/Rolf 6:1/6:2, Rouven/Kai - Thomas/Bernd 2:6/2:6, Markus/Andi - Joachim/Manne 0:6/1:6.

02.07.2022: Herren 40 - SSV Illlerberg-Thal

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Benjamin Prötzel 6:0, 6:1
Ahmet Dardere 3:6, 6:4, 10:8
Holger Schlumpberger 3:6, 2:6
Rouven Lambert 6:2, 6:2
Markus Hohlweck 2:6, 1:6
Andreas Wechs 1:6, 6:7

Benjamin Prötzel / Holger Schlumpberger 6:1, 6:2
Rouven Lambert / Kai Hübner 2:6, 2:6
Markus Hohlweck / Andreas Wechs 0:6, 1:6
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Sonntag, 29. Mai 2022

Herren 40 verlieren denkbar knapp!

TC Ay - TC Kirchheim 4:5

Trotz zweier gewonnener Doppel reichen nach Adam Riese offenbar zusätzliche zwei Siege in den Einzeln mit insgesamt sechs Protagonisten in neun absolvierten Matches nicht aus ...

Obwohl wir keine Kosten und Mühen gescheut haben, eigens für den Spieltag einen Rechenkünstler seines Faches zu gewinnen, kam der Gegner nach stundenlangem Summieren immer wieder auf ein Vier zu Fünf zu seinen Gunsten. 

29.05.22: Herren 40 - TC Kirchheim

Unfassbar eigentlich, wenn man bedenkt, dass unsere Mathe-Koryphäe nach einer über dreijährigen Spielpause auch gleich noch zwei Punkte aus seinen Begegnungen beigesteuert hat! Ebenso wie unser zuverlässiger Einser-Kandidat und Punktegarant, der seinerseits ebenfalls beide Partien gewann, durften sich dann unsere heutige nominelle Drei und Sechs auch noch am Rechenbrett austoben und jeweils ein Pünktchen zusammentragen.

Und wieder stellt sich uns die Rechenfrage ... ? 2 + 2 + 1 + 1 : 9 x 3/4 = 5,0833333333 Siege! Klarer Fall: Adam Riese hat keine Ahnung und der Beweis ist erbracht. Die Geschichtsbücher im Allgemeinen und die Mathematik im Besonderen müssen überdacht werden und eine neue Auflage erhalten!

29.05.22: Herren 40 - TC Kirchheim

So, Feierabend für heute, ab in die Spielpause - und das Ergebnis wird dann am nächsten Spieltag einfach gedreht, das nennt man dann eine Gleichung ... glaube ich!?

Herzliche Grüße, die Redaktion (auf dem Weg zum Max-Planck-Institut ... oder war das höhere Physik? Egal, Hauptsache der Nenner passt!)

29.05.22: Herren 40 - TC Kirchheim

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Benjamin Prötzel 6:1, 6:2
Ahmet Dardere 4:6, 1:6
Rouven Lambert 4:6, 3:6
Kai Hübner 6:1, 6:1
Markus Hohlweck 1:6, 2:6
Alexander Müller 6:7, 5:7

Benjamin Prötzel / Alexander Müller 6:1, 6:2
Ahmet Dardere / Markus Hohlweck 1:6, 1:6
Rouven Lambert / Kai Hübner 7:5, 6:2

Weitere Fotos gibt's in unserer Galerie!

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Samstag, 21. Mai 2022

Bittere Pille für unsere Herren 40!

SV Aufheim - TC Ay 5:4

Bittere Pille: Zu Risiken und Nebenwirken lesen Sie den Spielbericht oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker (oder am besten gleich den Psychologen). 

Nach dem erfolgsverwöhnten Saisonstart kam nun der erste Dämpfer für die Herren 40 - und die Erkenntnis, dass sich eine knappe Niederlage so schmerzhaft anfühlen kann, dass "Mann" sich einfach nur verstecken möchte (oder Rouven erstmal Papers an der Tanke holen muss).

Fangen wir aber mit dem Positiven an: Durch viele Bekannt-, Kollegen-, und Verwandtschaften war der Spieltag von Anfang an ein herzliches Aufeinandertreffen und versprach bei bestem Tenniswetter eine freundschaftliche Begegnung zweier Teams zu werden, die natürlich trotzdem gewillt waren, den Sieg jeweils bei sich zu verbuchen. Wenn man ehrlich und realistisch ist, war es aber eher eine kleine Überraschung, dass wir bei dem immens starken Gastgeber bis zum letzten Matchtiebreak mit um den Erfolg fighten konnten. Das war vor allem den ersten drei Positionen zu verdanken, die dem Team mit ihrer Qualität, Kampfeswillen und Ausdauer eine offene Ausgangssituation bescherten.

Benni war trotz eindeutigem Ergebnis für sich seit Längerem mal wieder auf dem Platz von seinem Gegner gefordert, lange und für das Publikum sehr sehenswerte Ballwechsel zu spielen und sein ganzes Können abrufen zu dürfen. Danke von hier aus an Alex Mirdl, der in der Partie bis zum Schluss alles gegeben und sich wieder mal als bekannt fairer Sportsmann ausgezeichnet hat. Ahmet hat offenbar endgültig den Turn zur alten Stärke gefunden und konnte in einer schon etwas hitzigeren und engeren Schlacht die Oberhand behalten und mit seiner zermürbenden Spielweise einen weiteren Punkt aus den Einzeln für uns einfahren. Noch einen Ticken enger wurde es dann bei Holger, der sich aber als nervenstark genug bewies und sich im Matchtiebreak mit der geringstmöglichen Punktedifferenz bei seinem spielstarken Gegner durchsetzen konnte, um uns mit drei Siegen in die Doppelfinals zu schicken.

Weitaus deutlicher als die Siege unserer drei "MUSKEL"tiere waren allerdings die Niederlagen der hinteren Besatzung. Was mitnichten an deren Einsatzbereitschaft lag oder gar mit mangelndem Willen zu tun hatte, sondern einzig allein mit dem Klassenunterschied  im Vergleich zu unserem jeweiligen Gegenüber. Gefühlt hätte Rouven auf vier heute auch gegen Benni versuchen können, Punkte zu generieren, und sich wahrscheinlich nicht minder daran die Zähne ausgebissen, als bei dessen Bruder Manuel, der GERÜCHTEN zufolge erst seit drei Jahren Tennis spielt. (Was die Redaktion noch einer eingehenden Prüfung unterziehen muss und wobei es sich nach meiner überparteilichen und unabhängigen Sicht als Spieler und Schreiber nur um ein von langer Hand angelegtes Familienkomplott handeln kann, was ganz bestimmt bereits bei seiner Geburt nur auf diesen Spieltag hin geschmiedet wurde und meinerseits nur frei nach Janusz Góra kommentiert werden kann: ... "SKANDAAAL" ...).

Der "alte" Hase "Erik" ließ unserem aufopferungsvoll kämpfenden Alex in seinem Match leider auch keine Chance, noch einen Zusatzpunkt zu holen und konnte mit seiner etwa viermal so langen Tenniserfahrung alle Bemühungen abwehren, an dem klarem Endergebnis etwas zu ändern. Ein Sieg unseres Novizen Olli wäre für alle Tennis-Affinen eine klare Überraschung und kleine Sensation gewesen, bestritt dieser doch sein allererstes Punktematch überhaupt. (Er sollte aber später noch im Doppel glänzen dürfen, Gratulation zu diesem Einstieg!!!) Umso mehr sei seine sehr couragierte und beeindruckende Leistung unabhängig vom Endergebnis hervorzuheben und lässt uns alle die Tenniskappe ziehen!

21.05.2022: SV Aufheim - Herren 40

Jetzt - es sei mir verziehen - fällt mir das lockere Schreiben schon ein wenig schwerer, denn obwohl wir uns in der Doppelaufstellung etwas verzockt hatten und der Gegner diesbezüglich anders agierte, als erwartet, konnten sich Benni und Olli als Einserdoppel tatsächlich gegen das stärkstmögliche Gegnerdoppel furios durchsetzen, während Ahmet und Alex freiwillig bereit gewesen waren, sich für die Mannschaft gegen eine scheinbar nicht minder spielerischen Übermacht der Gegner zu "opfern". Beiden Doppeln muss gleichermaßen Anerkennung für ihre Leistung gezollt werden, sich so in den Dienst des gesamten Teams zu stellen! Es stand dann übrigens 4:4 ...

Als möglicher Trumpf bei dieser spannenden Konstellation waren dann eigentlich The Hoff & The Rouv vorgesehen gewesen und ganz ehrlich, als Teil dieser Kombo hab ich mich der Mannschaft gegenüber nach dessen Schlusspunkt en bissi geschämt, diesen Joker nicht ordentlich ausgespielt zu haben. Nach anfänglich starkem Beginn und deutlichem Satzgewinn, passierte, was beim Tennis eigentlich nicht passieren darf: Siegesgewiss und dadurch naiv eingelullt, alle Gesetze des Spiels ignorierend, blieb die nötige Konzentration und Ruhe immer mehr auf der Strecke und das scheinbare Licht am Ende des Tunnels erwies sich letztlich leider als Scheinwerfer des Schnellzugs der Gegner, die ihre Chance eiskalt nutzten, um uns im Matchtiebreak zu überrollen. Genau so haben wir uns dann nach dem Match auch kurzfristig gefühlt!

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Tja, mal frisst man den Bären und mal wird man vom Bären gefressen! Was wir danach mit den Gastgebern bei leckerem Grillabend ausgiebig bewiesen und dabei den spannenden Spieltag genauso freundschaftlich ausklingen ließen, wie er begonnen hatte.

Also: auf in den nächsten Vergleich gegen Kircheim! Neue Partie, neues Blatt mit neuen Karten, und zwar heimischen ...

21.05.22: SV Aufheim - Herren 40

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Benjamin Prötzel 6:0, 6:0
Ahmet Dardere 6:4, 6:3
Holger Schlumpberger 3:6, 6:3, 10:8
Rouven Lambert 0:6, 1:6
Alexander Müller 0:6, 1:6
Oliver Ulm 1:6, 2:6

Benjamin Prötzel / Oliver Ulm 3:6, 6:4, 10:6
Ahmet Dardere / Alexander Müller 1:6, 1:6
Holger Schlumpberger / Rouven Lambert 6:2, 3:6, 5:10

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Samstag, 14. Mai 2022

Herren 40 - "Derbysieg"

TC Ay - TTC Reutti 7:2

Revierderby - und im wahrste Sinne des Wortes ein Heimspiel!!! Mit Donauwelle, vier Kilogramm Leberkäs, Kartoffelsalat und bester Laune wurden unsere Gäste aus Reutti empfangen und das schon traditionelle jährliche Aufeinandertreffen war nach herzlicher Begrüßung eingeläutet. Nun galt es, die Frage zu klären, ob wir unseren Sieg aus dem Vorjahr (7:2) auf heimischen Platz bestätigen könnten.


14.05.2022: Herren 40 - TTC Reutti Benni glänzte schon vor seiner Partie und zwar nicht nur mit seiner perfekten Fön-, sondern auch mit einer grandiosen Donauwelle!  Obwohl bösartige Stimmen behaupteten, er habe nur als Auftraggeber fungiert, muss dem entschieden widersprochen werden und wir sagen alle danke an den ... Bäckerin! Danke, Jessy!!! (lol)

Ganz sicher und vor fachkundigen Zeugen hat unser virtuoser Konditormeister seinen Auftrag dann aber auf dem Platz gebacken bekommen und seinen Brillenkuchen verteilt.

Bei der zweiten Begegnung waren die Zuseher nicht nur auf das Spiel gespannt, in dem Ahmet auf demselben Court wie vor zwei Jahren seine emotionale Niederlage von damals wettmachen wollte, sondern auch darauf, welcher der beiden "Kampfhähne" seine Nerven besser im Griff haben und damit wohl auch den Sieg davontragen würde. Es war UNSER Kampfhahn!  Und bs auf ein paar Unstimmigkeiten rund um die Linie ist soweit alles friedlich mit Handschlag besiegelt worden.

Der Holger war auf drei zwar wegen schlechter Ernährungsgrundlage hinsichtlich seiner nicht vorhandenen Frühstücksauswahl leicht unterzuckert und sichtbar gezeichnet, aber wie immer konnte er seine letzten Kräfte mobilisieren und ließ den Gegner sich einfach nur wundern, warum man - scheinbar einem Naturgesetz folgend - einfach nicht gegen unseren Dauerbrenner gewinnen kann. Also, wenn man sich fragen müsste, wie viele Liegestützen Holger schafft, gäbe es nur eine Antwort: ALLE!

Dass linguistisch gesehen das Wort "Krampf" eng mit dem Stammwort "Tennis" einhergeht, will sich einem auf den ersten Blick zwar nicht recht erschließen. Wer aber das zweifelhafte Vergnügen hatte, dem vierte Match beizuwohnen, konnte Rouven dabei beobachten, wie er diese beiden Wörter unbedingt in einem Satz in den Sand schreiben wollte. Gott sei Dank war das nur beim ersten von zweien so und, oh Wunder,  in dem Wort steckt auch "K(r)ampf", was zwar vielleicht etwas zu lautstark zelebriert wurde, aber einfach auch manchmal so reichen muss!

Wenn der Wackelarm zur Plage wird, der Kopf dir sagt: "Zieh durch!", der Körper sich aber einfach für das Gegenteil entscheidet und mit dir macht, was er will, dann wissen alle ambitionierten Hobbyspieler, wovon wir reden und können sich lebhaft in den ersten Satz vom Alex hineinfühlen. Der zweite Satz wird dann leider normalerweise auch nicht leichter und umso mehr muss man den Hut ziehen, wie sich unsere heutige No. 5 wieder in das Geschehen gebissen hat. Das Ergebnis war nach dieser moralischer Kraftanstrengung dementsprechend zweitrangig. Wichtiger war die Erkenntnis, dass man auch über ein verflixtes Spiel wieder die Kontrolle gewinnen kann - was sich noch auszahlen sollte. Aber dazu später mehr ...

ANDREASrum ging es im WECHSel auf Platz sechs. Ein Satz gewonnen, den andern verloren und der Wackelarm kam erst spät, aber dafür zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt im Matchtiebreak. Doch auch hier sollte sich die insgesamt starke Leistung später noch bezahlt machen!

14.05.2022: Herren 40 - TTC Reutti
Von links: Alexander Müller, Ahmet Dardere, Holger Schlumpberger,
Rouven Lambert, Benjamin Prötzel, Andreas Wechs


Nach den Einzeln führten die Gastgeber, also wir, mit 4:2 und nun ging es darum, den Punktesieg abzusichern. Also sollten die momentan zwei stabilsten Spieler "Donauwellen-Ben" und "Leberkäs-Holger" ins Einserdoppel, die zwei Motzkis auf ins Zweier zur Therapie und unser Doppel-A-Team zur Absicherung in die Nachhut.

Während auf dem Centercourt schon nach kürzester Zeit der Matchplan aufging wie der Leberkäs in der Röhre, hatte die Selbsthilfegruppe auf Zwei auch den erwünscht therapeutischen Effekt und konnte direkt nachziehen.

Was dann aber Andi und Alex hintenraus abgeliefert haben, war definitiv das Spiel des Tages: Geschuftet wie die Müller, berechnend wie die Banker wiegten sie ihre Gegner bis zum 5:8 im Matchtiebreak in Sicherheit, um dann mit FÜNF Punkten am Stück noch zu gewinnen und den Mannschaftssieg auch dieses Jahr mit 7:2 zu bekrönen. Wahnsinn! (Wir hatten schon wieder alle leicht Pippi in den Augen ...) 

14.05.2022: Herren 40 - TTC Reutti

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Benjamin Prötzel 6:0, 6:0
Ahmet Dardere 7:5, 6:3
Holger Schlumpberger 6:1, 6:2
Rouven Lambert 6:3, 6:2
Alexander Müller 1:6, 3:6
Andreas Wechs 7:5, 3:6, 4:10

Benjamin Prötzel / Holger Schlumpberger 6:2, 6:0
Ahmet Dardere / Rouven Lambert 6:0, 6:2
Alexander Müller / Andreas Wechs 6:3, 4:6, 10:8

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Samstag, 7. Mai 2022

Herren 40 siegen im Auftaktkrimi

VfL Leipheim - TC Ay 5:4

AUFTAKTKRIMI NACH MASS!!! Bei Frühjahrstemperaturen, böigem Wind und einem Gegner in Bestbesetzung traten unsere Herren 40 ihren Saisonstart mit "Höggschder Konsendradsion" auf auswärtigem Terrain an. Es stand eine Wiedergutmachung für die 1:8-Klatsche aus dem letzten Aufeinandertreffen 2019 an und dementsprechend motiviert begannen die Spiele auf drei Plätzen wie folgt: 2 Ahmet, 4 Rouven , 6 Alex.

Ahmet traf auf einen bärenstarken Gastgeber und kämpfte zusätzlich noch mit sich und der Suche nach seiner sonst so gewohnten Sicherheit. Der erste Satz ging leider für den Gegner aus. Parallel hatte Rouven in der Anfangsphase bei seinem technisch ein Ticken stärkeren Gegner ein überraschend leichteres Spiel und ging seinerseits mit einem Satzgewinn in Führung. Alex wollte dem sichtlich folgen, wirkte zu Beginn seiner Partie allerdings ein wenig nervös und konnte erstmal seine über den Winter ansteigenden Formkurve nicht so gelöst abrufen: Er musste den ersten Satz an seinen Gegner unter seiner möglichen Leistung abgeben.

Ahmet, unsere nominelle Nr. 2, fand dann im zweiten Satz leider auch nicht zu seiner üblichen Stärke zurück und musste sich trotz aller Anstrengungen am Ende der Partie seinem guten Kontrahenten geschlagen geben. Alex schien sich im zweiten Satz zunächst befreien zu können und ging mit guter Leistung schnell mit 3:0 in Führung. Hinten raus musste er aber seiner anstrengenden Aufholjagd Tribut zollen und konnte das Match doch nicht mehr drehen. Mit zwei Niederlagen stieg der Druck auf die Mannschaft, zur Halbzeit nicht mit 0:3 ins Hintertreffen zu geraten. Diesbezüglich wurde es dann spannender, als es Rouven lieb war und er musste nach einem zweiten Marathonsatz in den entscheidenden Matchtiebreak. Oh, wie er Matchtiebreaks liebt! Wie auch immer: Nach 2 Stunden, 40 Minuten und etwa 1600 verbrachten Kalorien machte Rouven den Sack zu und konnte damit alles für die Mannschaft offen halten. Wir gingen mit 1:2 in die zweite Runde der Einzel.

Benni ... Er kam, sah und siegte!!! Oder um es ein bisschen spannender zu beschreiben: Sein durchaus sehr guter Gegner machte den fatalen Fehler, sich hinsichtlich Geschwindigkeit und Präzession mit unserer No.1 messen zu wollen, was Benni in seiner diesbezüglichen Überlegenheit weniger lange Ballwechsel beschert hat, als er sich gewünscht hätten. So war die Messe "zz" (= "ziemlich zügig") gelesen. Gefühlt spielte da Rouven noch ...(lol)

Match fünf ging wiederum im Matchtiebreak an den Gegner. Nicht, weil der es mehr verdient hatte, sondern einfach, weil einer ja am Ende gewinnen muss. Markus hatte sich jedenfalls nichts vorzuwerfen. In einer beidseitig mutigen und höchst attraktiven Begegnung mit langen Ballwechsel und hohem Tempo gewann einfach der Glücklichere. Jeder von uns hätte es Markus von Herzen gegönnt, dass seine couragierte Leistung belohnt würde. So oder so bleibt der Eindruck, dass wir mittlerweile auch gegen starke Mannschaften auf jeder Position mithalten können.

Last but not least lag es erneut am letzten Einzel, uns eine komfortable Ausgangsposition für die anstehenden Doppel zu verschaffen. Der Gegner, technisch beschlagen, mit hoher Geschwindigkeit in seinen Schlägen und gewillt, sein Team in Führung zu bringen, hatte seine Rechnung aber ohne den Wirt gemacht. In einem hervorragenden Gesamtpaket konnte Holger seinen Gegenüber bravourös in die Schranken weisen, fast immer mit dem richtigen Händchen Bälle vom Gegenspieler entschärfen und selbst Tempo zu generieren, wenn der richtige Zeitpunkt gegeben war. So schickte er ihn mit einer Niederlage vom Platz und uns mit einem 3:3 in die bevorstehenden Doppel.

07.05.2022: VfL Leipheim - Herren 40
Von links: Holger Schlumpberger, Alexander Müller, Markus Hohlweck,
Benjamin Prötzel, Ahmet Dardere, Rouven Lambert


Die fangen bekanntlich nicht erst auf dem Platz an, sondern schon bei der Nominierung, wo sich bei aller spielerischen Klasse von Benni auch sein taktisches Verständnis für unsere Herren 40 als Glücksfall erwies. Bedauerlicher weise kamen Ahmet und Benni nach gewonnenem ersten Satz dann allerdings nicht allein spielerisch zu ihrem Doppelerfolg, sondern mussten ein w.o. vom Gegner akzeptieren. Während Markus und Alex parallel zwar alles in die Waagschale warfen, um den vorzeitigen Spieltagsieg zu sichern, hatte auch die Heimmannschaft ihre Hausaufgaben gemacht und für das dritte Doppel eine sehr starke Aufstellung gewählt, welcher unsere wackeren Streiter schlussendlich unterlagen.

Also immer noch unentschieden. Spannender ging's nicht!!!

"The Hoff" and "The Rouv" mussten es richten und ließen an ihren Ambitionen im ersten Satz keine Zweifel. Die Hoffnung auf einen erfolgreichen Saisonstart war greifbar nahe. Eine leichte Schwächephase wurde vom gegnerischen Doppel aber gnadenlos ausgenutzt und diese zogen im zweiten Satz schnell erst mit 4:1 und dann sogar mit 5:2 davon. Erneut war "höggschde Konsendradsion" gefragt und fünf erfolgreiche Spiele am Stück besiegelten dann endlich den kämpferischen Sieg unserer Mannschaft in diesem tt (= "total tollen") Auftaktmatch.

Viele Männer vergossen viele Tränen an diesem erfolgsgeschwängerten heroischen Abend ...

07.05.2022: VfL Leipheim - Herren 40

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Benjamin Prötzel 6:0, 6:2
Ahmet Dardere 2:6, 1:6
Holger Schlumpberger 6:0, 6:4
Rouven Lambert 6:2, 4:6, 10:6
Markus Hohlweck 2:6, 6:4, 7:10
Alexander Müller 2:6, 4:6

Benjamin Prötzel / Ahmet Dardere 6:4 (w.o. Gegner)
Holger Schlumpberger / Rouven Lambert 6:3, 7:5
Markus Hohlweck / Alexander Müller 2:6, 4:6

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